Die Entsiegelung des Rundwegs brachte nicht nur eine Verbesserung für den Garten, sondern erforderte auch eine Reihe an Vorbereitungs- und Nachbereitungsarbeiten. Um zu verhindern, dass Bäume und Sträucher während der Arbeiten durch die schweren Maschinen beschädigt wurden, haben wir sie vorab zurückgeschnitten. Nach den Entsiegelungsarbeiten wurden freigelegte Wurzeln wieder mit Erde bedeckt und zerstörte Hügel restauriert. Einige kleinere Betonteile, die von der Firma Eggers liegen gelassen wurden, sammelten wir auf und verwendeten sie zur Auffüllung der großen Pyramide im Amphibiengelände an der Westseite. Auch Steine, die ehemalige Wege begrenzten, fanden ihren Platz in neuen Amphibienbehausungen.
Diese Arbeiten sind noch nicht vollständig abgeschlossen, aber wir beobachten mit Freude, wie das Gelände regelrecht „aufatmet“ und neue Räume entstehen, die sich sowohl durch die Kräfte der Natur als auch durch unsere Hand entwickeln werden. Besonders die Entfernung der Plastikfolie im ersten Abschnitt der Modellelbe zeigt einen großen Gewinn für die Natur und trägt zur Verbesserung des Ökosystems bei.
Neben diesen umfangreichen Entsiegelungsarbeiten gingen wir auch anderen Aufgaben nach. Wir sensten, mähten, gruben, schnitten und pflanzten an verschiedenen Stellen im Garten. Ein bemerkenswerter Entschluss war, die Hügelbeete, die früher für den Gemüseanbau genutzt wurden, nicht mehr weiter zu bepflanzen. Der Aufwand für die Wasserversorgung war einfach zu groß, und wir entschieden uns, neue Hügelbeete hinter dem Sanitärhaus anzulegen. Dank einer großzügigen Spende von Rohwolle vom Schäfer aus Hinzdorf konnten wir bereits mit der Planung und Vorbereitung beginnen.
Im Holzhäuschen am Eingang, in dem unsere Gartengeräte untergebracht sind, hatte sich in diesem Jahr ein Hornissenschwarm niedergelassen. Das imposante Nest musste beachtet werden, und um keine Kollisionen zu riskieren, nahmen wir die Gartengeräte vorübergehend heraus. Ebenfalls im Garten aufgestellt wurden drei Bienenstöcke von Mirko Beutling. Diese mussten jedoch aufgrund der Entsiegelungsarbeiten frühzeitig wieder abgebaut werden, um die Bienen vor unnötigem Stress zu schützen.