Heute wurde geschnitzt! ✂️🌳
Für mein nächstes kleines Mittelalterprojekt habe ich mir eine Lucet geschnitzt – vielen auch als Wikingergabel bekannt. Mit ihr lassen sich stabile, runde Kordeln herstellen, wie sie im Mittelalter für Kleidung, Beutel, Gürtel, Nestelbänder oder zum Verschnüren von allerlei Dingen verwendet wurden.

Das Beste daran: Das Material lag praktisch im Garten. ❤️
Verwendet habe ich:
* 🌸 Kirschholz (eine Astgabel aus dem Garten)
* 🔪 Schnitzmesser
* 🧤 Schnittschutzhandschuhe (*Safety first!*)
*🪛 Ahle oder kleinen Lochbohrer für die Garnöffnung
* 🪵 Schleifpapier für den Feinschliff
So entsteht eine Lucet
1. Eine passende Astgabel aussuchen – ich habe Kirschholz verwendet.
2. Die Rinde entfernen und die Form grob zuschnitzen.
3. Beide Zinken gleichmäßig ausarbeiten und die Kanten abrunden.
4. Zwischen den Zinken ein kleines Loch für das Garn bohren oder mit einer Ahle stechen.
5. Alles sorgfältig schleifen, bis die Oberfläche schön glatt ist und das Garn später nicht hängen bleibt.
Kirschholz eignet sich dafür übrigens richtig gut: Es ist hart genug, lässt sich aber trotzdem angenehm schnitzen und bekommt nach dem Schleifen eine wunderschöne, warme Oberfläche.
Ein kleiner Blick in die Geschichte
Die Lucet ist bereits aus dem Mittelalter archäologisch belegt. Funde gibt es unter anderem aus England und Skandinavien. Mit ihr wurden Kordeln nicht geflochten oder gestrickt, sondern mit einer besonderen Schlingtechnik gearbeitet. Das Ergebnis sind erstaunlich reißfeste und leicht elastische Schnüre – ideal für Nestelbänder, Beutelzüge oder dekorative Kordeln.
Ich bin gespannt, welche Kordeln als Erstes auf meiner selbst geschnitzten Lucet entstehen. 😊
Handwerk zum Anfassen – genau das macht historische Techniken für mich so faszinierend.
#Mittelalter #Lucet #Wikingergabel #VomSchafZumWollknäuel
🌿 *Projekt Lucet – Schnitzen einer Wikingergabel zum Kordeln herstellen*
Heute wurde geschnitzt! ✂️🌳
Für mein nächstes kleines Mittelalterprojekt habe ich mir eine Lucet geschnitzt – vielen auch als Wikingergabel bekannt. Mit ihr lassen sich stabile, runde Kordeln herstellen, wie sie im Mittelalter für Kleidung, Beutel, Gürtel, Nestelbänder oder zum Verschnüren von allerlei Dingen verwendet wurden.
Das Beste daran: Das Material lag praktisch im Garten. ❤️
Verwendet habe ich:
* 🌸 Kirschholz (eine Astgabel aus dem Garten)
* 🔪 Schnitzmesser
* 🧤 Schnittschutzhandschuhe (*Safety first!*)
*🪛 Ahle oder kleinen Lochbohrer für die Garnöffnung
* 🪵 Schleifpapier für den Feinschliff
So entsteht eine Lucet
1. Eine passende Astgabel aussuchen – ich habe Kirschholz verwendet.
2. Die Rinde entfernen und die Form grob zuschnitzen.
3. Beide Zinken gleichmäßig ausarbeiten und die Kanten abrunden.
4. Zwischen den Zinken ein kleines Loch für das Garn bohren oder mit einer Ahle stechen.
5. Alles sorgfältig schleifen, bis die Oberfläche schön glatt ist und das Garn später nicht hängen bleibt.
Kirschholz eignet sich dafür übrigens richtig gut: Es ist hart genug, lässt sich aber trotzdem angenehm schnitzen und bekommt nach dem Schleifen eine wunderschöne, warme Oberfläche.
Ein kleiner Blick in die Geschichte
Die Lucet ist bereits aus dem Mittelalter archäologisch belegt. Funde gibt es unter anderem aus England und Skandinavien. Mit ihr wurden Kordeln nicht geflochten oder gestrickt, sondern mit einer besonderen Schlingtechnik gearbeitet. Das Ergebnis sind erstaunlich reißfeste und leicht elastische Schnüre – ideal für Nestelbänder, Beutelzüge oder dekorative Kordeln.
Ich bin gespannt, welche Kordeln als Erstes auf meiner selbst geschnitzten Lucet entstehen. 😊
Handwerk zum Anfassen – genau das macht historische Techniken für mich so faszinierend.
#Mittelalter #Lucet #Wikingergabel #VomSchafZumWollknäuel
